TOWNHOUSES

KÖLN EHRENFELD 2000-2002

Bei der Architektur des Stadthauses werden klassische Elemente des Industriebaus der Umgebung adaptiert und neu interpretiert. Die industrielle Bauweise spiegelt sich wider in dem aus vorgefertigten Filigranelementen bestehenden Schottensystem, in der rasterförmigen Anordnung gleichgroßer Fensterelemente und in der technisch anmutenden Titanfassade.

Die einläufigen Treppenhäuser fungieren als Trennfuge, die den gesamten Baukörper in fünf Hausteile vertikal unterteilt. Durch die horizontale Teilung in je zwei Geschosse entstehen zehn Maisonette-Wohnungen mit einem Maximum an Eigenständigkeit nach dem Prinzip von Townhouses.
Statisch konsequent wird das gleichmäßige Raster der Schottwände genutzt. Auf aussteifende Fassadenmauern oder stützende Zimmerwände kann verzichtet werden. Zentrale Versorgungsschächte bilden die Nabelschnüre der Häuser. Die Haustypen lassen sich sehr variabel kombinieren oder unterteilen.
Durch die Schottenbauweise und Schachtorganisation werden lichtdurchflutete Loft-Flächen geschaffen, deren Einheiten frei einteilbar sind.

Die Dachterrasse bietet den oberen Maisonetten ein Sonnendeck mit Blick über Köln.