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KÖLN BELGISCHES VIERTEL 2002

Bei dem Bauvorhaben Jülicher Straße 14 handelt es sich um die räumliche Neugestaltung einer ehemaligen Schlachterei zu Ausstellungsräumen. Das Wohnhaus präsentiert sich hinsichtlich seines äußeren Erscheinungsbildes als beispielhafte Architektur der Nachkriegszeit in Köln.

Der ursprüngliche Raum bestand aus einem tiefen Schlauch, um dem Grundriss eine klare Linie/Struktur zu geben und den einzelnen Raumabschnitten ihre jeweilige Funktion zuzuweisen, wurde mit den Galeristen ein Raumprogramm bestehend aus Ausstellungsraum, Galerieraum und Büro erstellt. Die Positionierung des Ausstellungsraums ergab sich aus dem Schaufenster. Der zwischen Ausstellungsraum und Büro liegende Galerieraum dient als räumliche Schaltstelle der gesamten Galerie, in dem sich alle Bewegungen kreuzen. Hier befindet sich sowohl der Zugang zum Kellerlager als auch die Glastür zum Innenhof. Zudem dient er als Informations- und Aufenthaltsbereich. Das WC und die Teeküche wurden in den ehemaligen Lagerraum im Anbau zum Innenhof verlegt.

Die Beleuchtung erfolgt über in die abgehängte Decke integrierte Lichtkassetten mit stufenlos regulierbaren Tageslichtröhren eingebaut. Über die Fluchtlinie der Lichtkassetten werden die Abfolge der Räume und die Gesamtgröße der Galerie angedeutet.